2026-08-19

Meine Hilfe kommt von dem HERRN

Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, wer unser wunderbarer Helfer ist und woher unsere Hilfe kommt. Wir brauchen den richtigen Fokus.

Das wird in den Stufenliedern sehr schön deutlich. In Psalm 121,1-2 heißt es:

„Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat“ (Ps 121,1.2).

Unsere Hilfe kommt von dem allmächtigen Gott. Von dem Schöpfer des Universums. Von dem, der Dinge aus dem Nichts ins Dasein ruft. Von dem, dessen ewige Kraft und Göttlichkeit in dem Gemachten sichtbar werden, wie Paulus in Römer 1 schreibt.

Und von dem Mose sagt:

„Keiner ist wie der Gott Jeschuruns, der auf den Himmeln einherfährt zu deiner Hilfe, und in seiner Hoheit auf den Wolken.“ (5.Mo 33,26)

Was für ein gewaltiger Gedanke!

Wenn du das nächste Mal vor Problemen stehst, die dich zu überwältigen drohen, dann richte deinen Blick auf die Schöpfung. Denk daran, dass derjenige, der all das geschaffen hat, dein Helfer ist.

Zu ihm kannst du jederzeit Zuflucht nehmen. Bei ihm findest du immer Hilfe.

Wie es in Psalm 124 heißt:

„Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Ps 124,8)

Wenn Gott Himmel und Erde geschaffen hat, dann bedeutet das auch, dass ihm alles gehört. Er besitzt alles und kann dich mit allem versorgen, was du brauchst.

In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, wie Gottes Wort eine Verheißung aus dem Alten Testament mit einer Aufforderung im Neuen Testament verbindet. In Hebräer 13 lesen wir:

„Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist, denn er hat gesagt: „Ich will dich nicht versäumen und dich nicht verlassen“; so dass wir kühn sagen können: „Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?“" (Heb 13,5-6)

Wir sollen uns nicht von Habgier bestimmen lassen oder ständig nach mehr Besitz streben. Stattdessen sollen wir lernen, mit dem zufrieden zu sein, was Gott uns gibt.

Wie kommen wir dahin?

Indem wir Gott beim Wort nehmen und uns auf seine Verheißungen verlassen.

Hier erinnert der Hebräerbrief an ein Versprechen, das Gott bereits Josua vor vielen Jahrhunderten gegeben hat und das auch heute noch gilt:

„Ich will dich nicht versäumen und dich nicht verlassen.“

Gott weiß genau, was du brauchst. Er kennt deine persönlichen Bedürfnisse ebenso wie die Anforderungen, die mit einem Dienst für ihn verbunden sind.

Du darfst wissen: Wenn Gott Aufträge gibt, dann sorgt er auch für die nötige Versorgung. Wenn er jemanden zu einer Aufgabe beruft, dann gibt er auch alles, was zur Ausführung dieser Aufgabe benötigt wird.

Wer sich auf diese Zusage stützt und Gott wirklich beim Wort nimmt, kann deshalb mit Überzeugung sagen:

„Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?“ (Heb 13,6)

Weil der Herr mein Helfer ist, muss ich mich nicht von Angst beherrschen lassen. Ich darf mich bewusst entscheiden, meinem göttlichen Helfer zu vertrauen.

Und wenn Gott für mich ist - wer kann dann gegen mich sein?

J.P.S.


Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Verwandte Artikel