2026-09-12

Hoffnung auf Gott enttäuscht nie

„Was betrübst du dich, meine Seele?“ (Psalm 43,5)

Gibt es wirklich einen Grund, mutlos zu sein? Ja - aber nur zwei: wenn ein Mensch noch nicht zu Christus gehört oder wenn ein Gläubiger bewusst in Sünde lebt. Abgesehen davon gibt es keinen Umstand, den wir nicht im Gebet vor Gott bringen könnten.

Unsere Sorgen, Nöte und Schwierigkeiten dürfen wir Ihm anvertrauen. Gleichzeitig dürfen wir auf seine Macht und seine Liebe vertrauen. Deshalb ruft der Psalmist sich selbst zu: „Harre auf Gott!“

Es gibt keine Situation, in der Hoffnung auf Gott vergeblich wäre. Auch wenn menschlich gesehen keine Hilfe mehr möglich scheint, hat Gott unzählige Wege, einzugreifen. Er ist niemals an unsere Möglichkeiten gebunden.

Unsere Aufgabe ist es, Ihm unser Herz auszuschütten - in kindlichem Vertrauen und im Namen Jesu zu beten. Nicht weil wir es verdienen, sondern weil Christus für uns eintritt. Dann dürfen wir geduldig warten und darauf vertrauen, dass Gott zur richtigen Zeit und auf die beste Weise antwortet.

George Müller bezeugte nach einem langen Leben: Unzählige Male schien Hilfe unmöglich - und doch griff Gott ein. Darum lautet auch für uns die Ermutigung: „Harre auf Gott! Denn ich werde ihm noch danken.“ Mehr Gebet, mehr Glaube und geduldiges Warten führen schließlich zu reichem Segen.

G.M.


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