2026-09-11

Der Glaube wächst in den Prüfungen

„Abraham glaubte auf Hoffnung hin, wo nichts zu hoffen war. Sein Glaube wurde nicht schwach.“ (Römer 4,18-19)

Wir werden eine Bemerkung von George Müller nie vergessen. Ein Mann fragte ihn, wie man zu einem starken Glauben gelangen könne.

„Es gibt nur einen Weg“, antwortete dieser Glaubensmann. „Starker Glaube wächst durch schwere Prüfungen. Ich habe meinen Glauben dadurch gelernt, dass ich in großen Anfechtungen standhaft geblieben bin.“

Das ist eine tiefe Wahrheit. Wirklich zu vertrauen lernen wir erst dann, wenn alle anderen Stützen wegfallen.

Vielleicht erkennst du den Wert deiner gegenwärtigen Prüfung noch nicht. Doch gerade in schweren Leiden kann Gott einen Glauben formen, der sich fest an Ihn klammert. Wenn du lernst, dich ganz auf Ihn zu verlassen, wird Er dich in diesen Stunden lehren, wie man den Thron seiner Gnade mit einem Vertrauen ergreift, das auf keinem anderen Weg entstehen könnte.

Darum gilt auch dir sein Wort: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ Und wenn dir doch bange wird, dann bete mit dem Psalmisten: „Wenn ich mich fürchte, vertraue ich auf dich.“ Eines Tages wirst du Gott sogar für die Schule des Leids danken, weil sie für dich zur Schule des Glaubens geworden ist.

A.B.S.


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