Es gibt immer noch höhere Höhen
„Das Bergland soll dir gehören.“ (Josua 17,18)
Bei Gott gibt es immer noch höhere Höhen. Wenn die Täler voller Hindernisse sind und der Weg versperrt scheint, dann ruft Er uns hinauf auf die Berge.
Vielleicht kannst du Gott nicht mehr so dienen wie früher. Dann diene Ihm im Gebet. Wenn deine Worte Menschen nicht mehr erreichen, können deine Gebete den Himmel bewegen. Wenn äußere Umstände deinen Dienst einschränken, muss deshalb dein geistliches Leben nicht ärmer werden. Im Gegenteil: Gerade dann kann es sich stärker auf das Unsichtbare, das Ewige und auf Gott selbst ausrichten.
Der Glaube vermag selbst Wälder zu roden. Die Israeliten sahen nur dicht bewachsene Berghänge und eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Gott aber zeigte ihnen zugleich, dass Er ihnen auch die Kraft dazu gegeben hatte. So legt Er uns manchmal Aufgaben vor, die unmöglich erscheinen - nicht um uns zu entmutigen, sondern damit wir seine Kraft erfahren.
Schwierigkeiten sollen uns nicht zeigen, wie schwach wir sind, sondern wie groß Gott ist. Sie laden uns ein, im Glauben zu beten, mutig voranzugehen und mit Gottes Hilfe das Unmögliche zu wagen.
Fühlst du dich in den Tälern deines Lebens eingeengt? Dann richte deinen Blick nach oben. Auf den Höhen, zu denen Gott dich führt, warten Segnungen, die du vom Tal aus noch nicht sehen kannst.
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