2026-08-13

Der Mann, der auf Gott vertraute

Der König Hiskia war ein besonderer Mann. Von ihm sagt Gottes Wort:

„Er vertraute auf den HERRN, den Gott Israels; und nach ihm ist seinesgleichen nicht gewesen unter allen Königen von Juda noch unter denen, die vor ihm waren“ (2.Kön 18,5).

Dieses Vertrauen zeigte sich besonders in einer Situation, die menschlich gesehen hoffnungslos erschien.

Der König von Assyrien marschierte mit seinem mächtigen Heer in Juda ein. Bereits mehrere Städte waren gefallen, und nun stand Jerusalem im Fokus des Angriffs. Rein menschlich betrachtet hätte Hiskia verzweifeln können.

Doch genau das tat er nicht.

Im Gegenteil: Gerade in dieser dunklen Stunde leuchtete sein Glaubensvertrauen besonders hell.

Er stellte sich vor das Volk und sagte:

„Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor dem König von Assyrien und vor all der Menge, die mit ihm ist; denn mit uns sind mehr als mit ihm. Mit ihm ist ein Arm des Fleisches; aber mit uns ist der HERR, unser Gott, um uns zu helfen und unsere Kämpfe zu führen!“ (2.Chr 32,7.8)

Wieder sehen wir einen Mann Gottes, der ganz konkret mit der Hilfe des Herrn rechnet.

Manchmal lässt Gott es in unserem Leben dunkel werden, damit der Stern des Vertrauens umso heller strahlt - und der Herr dadurch geehrt wird.

Hiskia bezeichnet die gewaltige Armee Assyriens als „einen Arm des Fleisches“. Und tatsächlich: Was ist menschliche Stärke, was sind menschliche Hilfsmittel und Möglichkeiten im Vergleich zu dem allmächtigen Gott, der bereit ist, seinem Volk zu helfen und für sie zu kämpfen?

Charles Spurgeon sagte einmal sinngemäß, dass wir bei allen Schwierigkeiten Gott als den größten Faktor in unsere Überlegungen einbeziehen sollten.

Genau das tat Hiskia.

Er blickte nicht zuerst auf die Größe des Problems, sondern auf die Größe seines Gottes.

Wie es in einem alten Lied heißt:

„Größer als der Helfer ist die Not ja nicht.“

Der allmächtige Gott steht über jedem Problem, das uns begegnen kann. Keine Herausforderung ist größer als seine Macht. Keine Notlage entzieht sich seiner Kontrolle.

Deshalb dürfen auch wir lernen, nicht auf den „Arm des Fleisches“ zu schauen, sondern auf den Herrn, unseren Gott, der bereit ist, uns zu helfen und unsere Kämpfe zu führen.

J.P.S.


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