2018-01-31

Mach weiter!

„Darum „richtet auf die erschlafften Hände und die gelähmten Knie“, und „macht gerade Bahn für eure Füße“, damit nicht das Lahme vom Weg abkomme, sondern vielmehr geheilt werde!“ (Heb 12,12—13).

Das ist ein ermutigendes Gotteswort! Wir sollen die Hände des Glaubens erheben wie Mose in der Schlacht gegen Amalek. Oft wird unser Glaube müde, schlaff und matt, und unser Gebet verliert an Kraft und Wirksamkeit.

Das Bild, das hier verwendet wird, ist interessant. Es scheint der Gedanke dahinter zu stehen, dass wir so entmutigt und ängstlich werden können, dass ein kleines Hindernis uns deprimiert und erschreckt, so dass wir versucht sind, der Schwierigkeit aus dem Weg zu gehen.

Es gibt viele Möglichkeiten, Schwierigkeiten zu meiden, statt zu überwinden. Wie oft stoßen wir auf etwas, das uns erschreckt! Wir sind versucht, die Auseinandersetzung mit der Entschuldigung zu meiden: „Ich bin jetzt noch nicht dafür bereit.“ Irgendein Opfer soll gebracht werden. Gehorsam wird verlangt. Ein Jericho muss eingenommen werden oder eine Menschenseele.

Gott sagt: „Recket aus die schlaff gewordenen Hände!“ Geh geradewegs durch die Flut. Das Wasser wird sich teilen, das Rote Meer wird sich öffnen; der Jordan wird abgeschnitten werden, und der Herr wird dich hindurchführen zum Sieg.

Lass deine Füße nicht vom Weg abkommen, sondern geh geradeaus und lass kein Jericho uneingenommen hinter dir, keinen Ort, an dem Satan sagen könnte, dass er dir zu stark gewesen wäre. Das ist eine nützliche und außerordentlich praktische Lektion.

Beachte deine Entmutigung so wenig wie möglich. Geh unbeirrt vorwärts, wie ein Dampfer, der seine Bahn zieht, ob das Meer glatt oder stürmisch ist, ob es regnet oder die Sonne scheint. Die Last zu tragen und den Hafen zu erreichen — darum geht’s!

Unbekannt


Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Verwandte Artikel