Wenn Gott im Leid am hellsten leuchtet
„... dass Christus hoch erhoben werden wird an meinem Leib, sei es durch Leben oder durch Tod.“ (Phil 1,20)
Die Kirchengeschichte kennt viele Beispiele von Gläubigen, die gerade im Leid Gott in besonderer Weise verherrlicht haben. Ein eindrucksvolles Beispiel ist Amy Carmichael. Sie war als Missionarin in Indien zum großen Segen.
Mit 63 Jahren erlitt sie einen schweren Unfall. Die letzten zwanzig Jahre ihres Lebens war sie bettlägerig und stark eingeschränkt.
Doch gerade in dieser Zeit schrieb sie hunderte Briefe und mehrere Bücher, die bis heute für viele Menschen zum Segen geworden sind.
So können auch heute Gläubige, die wegen Krankheit oder anderer Nöte kaum noch aktiv sein können, Frucht für Gott bringen. Wenn sie Ihm vertrauen. Wenn sie ausharren. Wenn sie nicht aufgeben. Wenn sie für andere beten.
Gottes Ziel ist, sich durch uns zu verherrlichen. Und oft kann Er das besser, wenn Er Schwachheit in unserem Leben zulässt. Wenn Er Dinge erlaubt, die uns stören. Die wir als Hindernis empfinden. Die uns scheinbar im Dienst für den Herrn einschränken.
Doch gerade diese Dinge tragen oft dazu bei, dass Gott umso mehr verherrlicht wird. Dass Seine Kraft umso klarer sichtbar wird. Dass Sein Licht umso heller durch unser Leben scheint.
Darum missachte deine Schwachheit nicht: Was dich begrenzt, kann Gott gebrauchen, um Seine Herrlichkeit sichtbar zu machen.
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