2018-06-10

Gottes Möglichkeiten

„… Gott die Ehre gebend, und war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheißen hatte, auch zu tun vermag ....“ (Röm 4,20—21).

Die Bibel sagt uns, daß Abraham seinen alten Körper, der schon so gut wie tot war, betrachten konnte, ohne sich entmutigen zu lassen, weil er nicht auf sich selbst schaute, sondern auf den allmächtigen Gott.

Er strauchelte nicht über die Verheißung, die Gott ihm gegeben hatte, sondern stand aufrecht, ungebeugt unter dem großen verhei­ßenen Segen. Statt im Glauben schwach zu werden, wurde er ge­stärkt; je mehr Schwierigkeiten auftraten, desto mehr Kraft bekam er. Er gab Gott in seiner Allmacht die Ehre und war „völlig über­zeugt [wie es im Griechischen ausgedrückt ist], dass er, der die Verheißung gegeben hatte“, nicht nur fähig sei, sondern „überflie­ßend fähig, sie auszuführen.“

Gott hat unbegrenzte Möglichkeiten. Die Begrenzung liegt in uns. Wie Abraham sollten wir bitten, denken und beten. Unsere Erwartungen sind zu begrenzt, zu bescheiden. Gott versucht, unser Begriffsvermögen zu erweitern und dahin zu bringen, dass wir mehr von ihm erwarten — und mehr nehmen. Sollten wir dieses Angebot verachten? Wir dürfen von unserem herrlichen großen Gott alles erwarten, uns ist keine Grenze gesetzt. Er misst seinen Segen nur an dem einen Maß: „nach der Kraft, die in uns wirkt.“

Unbekannt

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